Die Türkei ist ebenfalls ein wachstumsstarkes Land mit großen Zielen im Bereich der erneuerbaren Energien und Photovoltaik im Besonderen. Ziel ist es, bis 2023 rund 40 GW Leistung m Bereich erneuerbarer Energien zu installieren, davon 3 GW aus PV. Das starke Investoreninteresse ist auch daran erkennbar, dass im Juni 2013 in einer ersten Lizensierungsrunde Projekte mit insgesamt 9,000 MW für zu vergebende 600 MW geboten haben. Auf Grund der aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen wurde von einer Teilnahme an den Ausschreibungen Abstand genommen. Der Markt ist weiterhin im Fokus und ein Eintritt nach Möglichkeit geplant.

AustrianSolar’s Interesse am türkischen Makt ergibt sich aufgrund eines überzeugenden Geschäftsmodells,  basierend auf den wichtigsten Markttreibern: hohes lokales Wirtschaftswachstum, starke Stromnachfrage kombiniert mit relative hohen Strompreisen; politisch gewünschte Diversifizierung des Energie-Mixes hauptsächlich um die teuren Gasimporte aus Russland und dem Iran zu reduzieren.
Die hohe Sonneneinstrahlung (1,400-2,000 kWh/m2 p.a.) sowie die signifikante Kostenreduktion der PV Technologie schaffen zusammen die Möglichkeit, eine Quelle kosten-kompetitiver Stromerzeugung zu entwickeln. 

Leider wurde die Marktentwicklung im Wesentlichen durch folgende Faktoren behindert: mangelnde Netzkapazität um steigende Zahl an Solarprojekten zu bedienen, zeitaufwendige und bürokratische Lizensierungsverfahren, rechtliche Probleme beim Landerwerb sowie Mangel an geeigneten Finanzierungsmöglichkeiten für Solarprojekte.